Digitalisierung

Digitalisierungsprojekte sind mannigfaltig und bei jedem unserer Kunden unterschiedlich. Gemeinsam haben sie, dass es sich um etwas Neues, Komplexes oder technisch Ungewisses handelt. Um den Anforderungen Herr zu werden und einen leichten Einstieg in die Abarbeitung der Anforderungen zu bekommen, arbeiten wir agil. Komplexe und sich ändernde Anforderungen erschreckt uns nicht, damit gehen wir um:

  • Arbeiten am Board: Das Digitale Backlog erarbeiten wir gemeinsam mit unserem Kunden.
  • Digitale Backlog: Das Digitale Backlog ist die Sammlung von Anforderungen und ToDos, die für Digitalisierungsvorhaben gelten. Das Digitale Backlog ist nicht einmalig, sondern begleitet unsere Kunden während der Digitalisierung.
  • Strukturierung & Detaillierung: Die Detaillierung des Backlogs erfolgt nach Scrum. Epics bündeln Anforderungen thematisch. Mit User Stories beschreiben wir die Anforderungen, indem beschrieben wird, wer was nutzt, um was zu erreichen. Tasks definieren die Arbeitsschritte – unabhängig davon, ob es sich um eine konzeptuelle, eine Implementierung- oder eine Evaluationsaufgabe handelt.

Unser Vorgehen wird von Rahmenbedingungen begleitet, die für einzelne Projekte definieren werden. Dies können z.B. Abhängigkeiten zu nicht-funktionalen Anforderungen oder Risikobetrachtung sein. Dabei behalten wir stets die Mehrwerte und Unternehmensziele unserer Kunden im Auge.

Ausgehend von dem ersten digitalen Backlog werden mit Sprints iterativ die Anforderungen umgesetzt. Am Ende eines Sprints stehen Ergebnisse in Form von Konzepten, Prototypen, PoCs oder lauffähiger Code. Dabei entstehen in der Regel weitere Ideen und Anforderungen, die Einfluss auf das Backlog haben. Jede neue oder geänderte Anforderung wird systematisch bewertet und entsprechend behandelt. So kann in den nächsten Sprints auf die sich ändernde Umgebung reagiert werden – laufende Sprints bleiben davon unberührt.

Ein Beispiel aus der Praxis für diese Vorgehensweise kann wie folgt sein. Die IST-Situation beim Kunden ist:

  • Der Kunde hat Digitalisierungsabsichten.
  • Der Kunde möchte Projekte im Rahmen der Digitalisierung beginnen.
  • Der Kunde hat bereits verschiedene Projekte, die noch nicht abgeschlossen sind bzw. gerade beginnen. Die Projekte sind unterschiedlicher Art und werden meist von unterschiedlichen Personen durchgeführt.

Anforderung des Kunden ist, die bestehenden Projekte in Einklang mit seiner Digitalisierungsstrategie zu bringen. Die Einführung von regelmäßigen Feedbackzyklen und Systematiken lassen Abhängigkeiten und Einflussfaktoren erkennen und entsprechende Maßnahmen ableiten bzw. umsetzen. Die Vorgehensweise ist in diesem Fall:

  • Strategieworkshop: Ein Strategieworkshop wird mit dem Kunden durchgeführt, um Ideen zu kreieren, zu bewerten und geeignete zu identifizieren. Die Ergebnisse werden als Initial-Befüllung für die Digitale Agenda verwendet.
  • Digitalen Agenda: Es wird die Digitale Agenda unternehmensweit aufgebaut. Die Digitale Agenda umfasst Projekte und deren Anforderungen, die im Rahmen der Digitalisierung umgesetzt werden sollen. Die Digitale Agenda wird von dedizierten Verantwortlichen getrieben und kontinuierlich bearbeitet, getrackt und getrieben.
  • Input bestehender Projekte: Die bestehenden Projekte und deren Anforderungen werden in der Digitalen Agenda aufgenommen.
  • Digitales Backlog: Zu jedem Projekt gibt es ein Digitales Backlog, das genau auf das Projekt zugeschnitten ist. Das Digitale Backlog bekommt Input aus der Digitalen Agenda, somit erfolgt die Berücksichtigung der Abhängigkeiten zu andern Projekten.

Nutzen der Vorgehensweise und Mehrwerte für den Kunden:

  • Digitalisierungsstrategie: Es gibt eine Unternehmensstrategie zur Digitalisierung, die sich durch verschiedene Projekte zieht.
  • Abhängigkeiten zu Projekten: Abhängigkeiten zu Projekten werden systematisch berücksichtigt und reflektiert.
  • Austausch von Ideen: Neue Ideen, die in Projekten entstehen, werden als Feedback für die Digitale Agenda verwendet und bewertet.
  • Effizientes Aufgabenmanagement: Systematische Detaillierung von Aufgaben und Nachverfolgen unterstützt sukzessive Bearbeitung komplexer Digitalisierungsprojekte.
  • Innovationskraft: Im Unternehmen wird eine schnelle, agile Systematik etabliert, die Innovationskraft fördert und Digitalisierung kontinuierlich vorantreibt.
Von |2017-04-05T11:16:41+00:0001. April 2017|